Ernährung
Tumorzellen entwickeln scheinbar einen eigenen Stoffwechsel und nutzen für ihre Energiearbeit vor allem Glukose (Traubenzucker). Wenn viel Glukose vorhanden ist, kann sich die Tumorzelle rasch teilen und aktiv weiterwachsen. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Verzicht auf Glukose oder Kohlenhydrate allgemein (wie bei der ketogenen Diät) den Tumor oder die Krebszellen aushungert.
Es gilt also zu beachten, dass alles zuckerhaltige und alle Nahrungsmittel die der Körper in schnellverfügbare Glukose umwandelt, gemieden oder zumindest stark eingeschränkt werden sollten. Ich selbst verzichte auf die unten genannten "NO GO's" seit der Diagnose Brustkrebs komplett! Der aktuelle Erfolg gibt mir Recht (siehe Blutbild):
- keinen Zucker, keinen Honig, kein Obst (keinen Fruchtzucker) außer GUYABANO Frucht, Bio Himbeeren, Bio Heidelbeeren, Bio Brombeeren, Bio Johannisbeeren. Wenn jemand etwas zum Süßen braucht dann könnte hin und wieder Stevia "ok" sein, meiner Meinung nach ist das aber in Bezug auf Krebs noch zu wenig erforscht, weshalb ich persönlich ALLEN ZUCKER und ZUCKERERSATZSTOFFE weg lasse.
- keinen Alkohol!
- kein Weißmehl! Wenig Kohlenhydrate, vor allem keine kurzkettigen Kohlenhydrate, sehr wenig Brot (am besten keines) - wenn Brot, dann am besten selbstgebackenes glutenfreies Haferbrot, selbstgebackenes Brot aus Urgetreide oder Bio Roggenvollkornbrot (ohne Malz, ohne Hefe) morgens oder mittags (nicht abends).
- kein Schweinefleisch, keine Wurst, nichts Gepökeltes!
- keinen weißen Reis, keine Nudeln (Alternative: Linsennudeln oder sehr selten Vollkornnudeln).
- keine Fertigprodukte.
- keine Konservierungsstoffe.
- keine Nahrungsmittelallergene (am besten einen Nahrungsmittelunverträglichkeitstest machen und die Dinge die nicht vertragen werden konsequent weglassen).
- vormittags die größte Kohlenhydratlast, abends keine Kohlenhydrate und keine stärkehaltigen Nahrungsmittel (z. B. Kartoffeln, Karotten,…), damit man über die Nacht keinen Zucker/keine Glukose im Blut hat.
- Krebszellen mögen anscheinend keine: Beeren - vor allem keine Himbeeren, Kohl - vor allem keinen Brokkoli, Zitrusfrüchte, Tomaten, Knoblauch und Zwiebeln, Pistazien und Walnüsse, Grüner Tee, Kurkuma.
- wenig Fleisch; kein rotes Fleisch, am besten Geflügel oder Lamm, das aber nur 1-2 mal pro Woche
- wichtig: alle konsumierten Lebensmittel sollten unverarbeitet, regional, saisonal, bio und für jeden verträglich sein!
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Zentrum der Gesundheit
Artikel Frankfurter Rundschau