Fr. 25.04.25, 1. Aussage: Mastektomie

Am Freitag beendete ich die Schmerztherapie in Baden-Baden, da mir nun klar war, dass ich nicht mehr zweigleisig fahren konnte.


Nachmittags musste ich die Überweisung zum PET CT bei meiner Frauenärztin bei mir zuhause holen. Sie war derselben Meinung wie die "renommierte" Ärztin aus dem Brustzentrum und ebenfalls der Ansicht, dass ich den dort vorgeschlagenen Weg - Chemotherapie, Brust-OP, Bestrahlung, Reha - gehen solle.

Ich lies mich jedoch nicht beirren! Eine Chemo kam für mich definitiv nicht in Frage!

Nachdem sie von mir erfuhr, dass es sich mittlerweile um 2 Veränderungen in der Brust handelte und nicht mehr nur um die eine die bei der Mammographie festgestellt worden war, sagte sie mir, dass ich mir überlegen solle, ob ich mir die Brust nicht ganz abnehmen lassen wolle, eine brusterhaltende Operation bei 2 Tumoren in der Brust sei deutlich schwieriger als mit einer. Danach könne man einen Wiederaufbau machen. Somit würde ich aber eventuell um eine Bestrahlung herum kommen.

Wow, die nächste Hiobsbotschaft…Brust abnehmen…da rollten die Tränen meinerseits!

Allein der Gedanke einen Körper mit einer deformierten, hässlichen Brust oder gar keiner bzw. nur einer Brust zu haben, machte mich kirre und trieb mir jedes Mal die Tränen in die Augen. Es dauerte über eine Woche bis ich dieses Szenario, das nicht ausgeschlossen war, ohne zu weinen aussprechen konnte.

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