Di. 30.09.25: Wiedervorstellung in der Klinik St. Georg in Bad Aibling
An dem besagten Dienstag fuhr ich mit meinem Fragenkatalog nach Bad Aibling. Nachdem ich dem Chefarzt der onkologischen Abteilung der Klinik St. Georg ein kurzes Update in Bezug auf die von ihm im Juli verordneten Nahrungsergänzungen gegeben hatte, u. a. dass ich die Lugol’sche Lösung und das Indol-3-Carbinol nicht vertrug, sprach ich ihn auf das Artesunat an. Ich wollte wissen, ob er dieses als Infusion oder in Kapselform (wie es auf der Homepage der Klinik St. Georg in einem Artikel geschrieben steht) empfehlen würde. Er sagte, dass er grundsätzlich mit dem Artesunat als Infusion bei Krebspatienten arbeitet und ebenso wie meine Frauenärztin 2 Monate Pause zwischen der 1. und 2. Artesunat-Infusions-Serie einhält.
In Bezug auf die Hyperthermie äußerte ich ihm die Bedenken die ich hatte (Verbrennungen an Brustdrüsen, Brustgänge, Brustwarze oder sonstige Komplikationen wie in dem Aufklärungsbogen beschrieben waren) und dass ich deshalb von dieser Therapieform wieder abgekommen war. Er meinte, dass es bisher bei seinen Patientinnen zu keine Verbrennungen bei der Hyperthermie gekommen sei, lediglich bei Patienten mit vernarbtem Gewebe würden hin und wieder Komplikationen auftreten.
Im weiteren Gespräch schlug er mir Metformin als Therapiemöglichkeit vor. Metformin wird eigentlich bei Diabetes-Erkrankungen eingesetzt, bei Krebserkrankungen wolle man damit aber den Krebszellen die Zuckerzufuhr vollends entziehen. Mein Langzeitblutzuckerspiegel (HbA1c) war zwar schon sehr niedrig, das Metformin könne trotzdem unterstützend eingesetzt werden. Als ich ihm jedoch von den Dauerkopfschmerzen erzählte, war das Medikament wieder vom Tisch, da durch die Senkung des Blutzuckerspiegels auch weniger Zucker ins Gehirn kommt und somit die Kopfschmerzen noch verstärkt werden würden.
Daraufhin wollte ich von ihm wissen, ob es für mich sinnvoll wäre mit dem Low Dose Naltrexon (LDN) zu substituieren, da bei vielen Krebskranken die Endorphinspiegel niedrig sind und das LDN den Verlauf vieler chronischer Erkrankungen positiv beeinflussen kann. Dies bejahte er sofort und verschrieb mir das Naltrexon als 2 mg Kapsel. Davon sollte ich eine vor dem Schlafengehen einnehmen.
Dadurch, dass der Ultraschall der danach folgte so positiv ausfiel, wurde eine Therapie mittels Hyperthermie nicht mehr in Betracht gezogen.
Der Ultraschall zeigte, dass von 8 Lymphknoten nur noch 4 „anzeigten“ und dass sich diese 4 Lymphknoten von 0,9 – 1,1 cm auf 0,4 - 0,6 cm verkleinert hatten. Beide Tumore waren ebenfalls rückläufig. Und der Tumor auf 4 Uhr, welcher im Juli bei der Dopplersonographie in den Randbezirken noch sehr stark durchblutet gewesen war, war nun nur noch leicht durchblutet, der Tumor auf 11 Uhr war wie bereits im Juli an die Blutversorgung nicht mehr angeschlossen.
Die Fahrt nach Bad Aibling hatte sich also wieder SEHR GELOHNT bei solchen Ergebnissen!